Heilsames Spielen

 

Über einen Zeitraum von sechs Monaten wurden acht Kinder mit medizinisch diagnostizierten Angststörungen beobachtet. In Sitzungen von jeweils 45 Minuten Dauer wurden ihre Verhaltensweisen auf einem PTSS Erfassungsbogen für die Spieltherapie (Play Therapy Session Summary) quantitativ registriert. Dabei wurden positive Handlungen, wie die Teilnahme am Spiel oder Aufmerksamkeit, und negative Verhaltensweisen, wie Abgelenktheit, Aggression oder Grenzüberschreitungen, jeweils mit Punkten bewertet und diese zu einer Gesamtsumme zusammengefasst. Eine qualitative Beurteilung erfolgte über die zusammenfassenden Sitzungsprotokolle der Therapeutin.

 

Im Vergleich zu Sitzungen ohne Hund zeigte sich, dass die Anwesenheit eines Hundes den Effekt der Spieltherapie maßgeblich beeinflusste: Bei sieben von acht Kindern konnte ein klarer Unterschied zwischen positiverem und weniger negativem Verhalten festgestellt werden. Die Kinder bauten schneller ein positives Verhältnis auf, zeigten eine Verbesserung der Gemütslage und erweiterten ihre Spielthemen.

 

Zudem traten aggressives Verhalten und Spielunterbrechungen seltener auf. Ein weiteres Ergebnis der Tiergestützten Spieltherapie war, dass Kinder mit post-traumatischer Belastungsstörung erstmals bei Anwesenheit eines Hundes offen über Misshandlungen sprachen.

 

Aufgrund dieser Ergebnisse empfiehlt Thompson, die Tiergestützte Spieltherapie als Behandlungsmethode für Kinder mit Angststörungen einzusetzen.

 

Kontakt: Mary J. Thompson E-Mail: 

playtherapy@enia.net

www.pawsforhealing.com

 

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